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Die Radialtechnologie

Radialreifen

Der von MICHELIN in 1946 patentierte Radialreifen revolutionierte die Reifenwelt und stellte einen entscheidenden Entwicklungssprung dar.

radial

Diagonalreifen/Radialreifen

  1. Überlagerung von gekreuzten Lagen
  2. Keine Trennung der Aufgaben des Unterbaus für Flanke und Laufstreifen
  1. Die Arbeit der Lauffläche ist unabhängig von der Arbeit der Seitenwände
  2. Ein Metallgürtel stabilisiert die Lauffläche
  3. Eine flexible Karkasse ist in geraden Bögen angeordnet (radial)

Diagonalreifen

Diagonalreifen

Radialreifen

Radialreifen

Vorteile des Radialreifens

1. Gleichmäßige Bodenaufstandsfläche über die gesamte Reifenbreite
2. Geringerer Reifenschlupf

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Vorteile des Radialreifens

Vorteile des Radialreifens

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Die Reifenherstellung

Die Herstellung eines MICHELIN-Reifens: eine spannende Geschichte!

Die Herstellungsschritte eines Nutzfahrzeugreifens:

1. Vorbereitung der Halbfertigprodukte

2. Aufbau

Der Aufbau erfolgt in 2 Stufen:

1. Konfektion: Die Produkte werden flach auf eine Trommel aufgelegt.

2. Finition: Die Karkasse wird in Form gebracht, und Gürtel und Lauffläche werden aufgelegt.

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3. Kochung

4. Kontrolle

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MICHELIN Durable Technologies

Reifenarchitektur

Infinicoil

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Infinicoil ist eine Innovation der MICHELIN Durable Technologies

  • Rund um die Karkasse laufendes Stahlseil
  • Verbesserte Leistung der Karkasse und stabile Lauffläche über die gesamte Lebensdauer
  • Gleichmäßige Bodenaufstandsfläche und höhere Tragfähigkeit
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ENERGY™ FLEX KARKASSE

Die ENERGY™ Flex Karkasse verringert die Erwärmung des Reifens durch das Walken beim Abrollen:

  • Gummimischung mit feinen Bestandteilen erhöht die Flexibilität der Reifenflanken
  • ENERGY™ Gummimischung in der Wulstzone
  • Karkassseile mit geringer Verdrillung

Materialien

CARBION™

Dieses innovative Material ermöglicht eine ausgezeichnete Abriebsfestigkeit und dadurch eine sehr hohe Kilometerleistung.
Carbion™ ist eine Innovation der

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Profile

DOPPELT GEWELLTE LAMELLE

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Dreidimensionale Lamelle bis zum Profilgrund

  • Eigenbewegungen der Profilstollen werden blockiert
  • Hohe Laufleistung
  • Lang anhaltende Haftung besonders bei Nässe oder auf verschneiter Fahrbahn
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WASSERTROPFENLAMELLE

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Sich selbsterneuerndes Profil nach 2/3 Abrieb

  • Hohe Haftung und Traktion sowohl auf Schnee als auch auf rauer Fahrbahn - über die gesamte Lebensdauer des Reifens
  • Zusätzliche Sicherheitsreserven bei Nässe und Schnee
mdt

STABLAMELLE

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Bis zum Profilgrund

  • Hohe Haftung
  • Gute Widerstandsfähigkeit gegen Verletzungen
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DELTALAMELLE

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Anordnung in Laufrichtung bis zum Profilgrund

  • Bei Belastung sich selbst stabilisierende Profilstollen
  • Dauerhafte Haftung unter winterlichen Bedingungen
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TECHNEWS

EIGENSCHAFTEN VON SICH SELBST ERNEUERNDEN REIFENPROFILEN

Die Anforderungen an die Leistungen von Nutzfahrzeugreifen steigen stetig. Zudem legen die europäischen Vorschriften besonderen Wert auf Kraftstoffersparnis, Sicherheit auf nasser Fahrbahn, Mobilität bei winterlichen Straßenverhältnissen und geringe Geräuschemissionen. Bislang war es üblich, einen Kompromiss in Kauf zu nehmen und bestimmte Leistungseigenschaften der Reifen auf Kosten anderer zu verbessern.

Um ausgewogene Leistungseigenschaften zu erreichen, hat Michelin unter anderem sich selbst erneuernde Reifenprofile entwickelt.
Diese Innovationen an der Lauffläche werden manchmal auch als „verstecktes Profil“ bezeichnet. Die Entwicklung sich verändernder Laufflächenprofile ermöglicht es, jedes Gramm des Laufflächengummis optimal zu nutzen und gleichbleibende Leistungseigenschaften bis zum letzten Millimeter zu bieten.

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REIFENSCHÄDEN DURCH BREMSENPRÜFSTÄNDE

In den Mitgliedsstaaten der EU ist es gesetzlich vorgeschrieben, Nutzfahrzeuge wie Lkws und Busse mindestens einmal jährlich einer Bremsenprüfung* zu unterziehen. In einigen Fuhrparks werden die Bremsen regelmäßig im Rahmen der Wartungsmaßnahmen mitgeprüft, wenn ein Bremsenprüfstand verfügbar ist. In diesem technischen Leitfaden erläutern wir, wie sich diese Überprüfung auf die Reifen auswirken kann. Wir geben Ihnen Tipps und Empfehlungen, wie Sie Bremsenprüfstände und Fahrzeuge am besten auf die Überprüfung vorbereiten.

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*gemäß ECE Richtlinie Nr. 13

UMGANG MIT GEFAHREN UND RISIKEN VON REIFENBRÄNDEN UND REIFENPLATZERN DURCH HITZEENTWICKLUNG

In diesem Dokument informieren wir Sie über die Risiken und Gefahren von Reifenbränden. Ein Brand im Nutzfahrzeug

kann verschiedene Ursachen haben: elektrischer Kurzschluss aufgrund defekter Elektrik, Kraftstoffzerstäubung im Motorraum

durch undichte Leitungen, Störungen des Turboladers, übermäßige Erhitzung der Bremsen oder erhöhte Reibung in den Radlagern. Reifen können die Entwicklung eines Brandes im Nutzfahrzeug beeinflussen, sind jedoch niemals selbst die Brandursache, sondern nur verbrennendes Material. Reifen entzünden sich nicht spontan. Sie fangen häufig erst an zu brennen, wenn das Fahrzeug stillsteht und die Hitzequelle nicht mehr durch den Fahrtwind abgekühlt werden kann.

Reifen sind nur sehr schwer entzündbar – jedoch wenn sie einmal angefangen haben zu brennen, wird es schwierig sie zu löschen. Ein brennender Reifen gibt hohe Mengen an Hitze, Rauch und Dämpfen ab. Deshalb werden Reifen allgemein als Brennstoff e bzw. brennbares Material klassifiziert. Darüber hinaus geht von den Reifen ein hohes Sicherheitsrisiko aus, denn wenn sie hohen Temperaturen ausgesetzt sind, erhöht sich der Fülldruck und somit die Gefahr, dass sie schnell platzen. Daher müssen gewisse Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden.

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KORREKTE REIFENMONTAGE AUF DER GLEICHEN ACHSE

Gemäß Verordnung (EG) Nr. 661/2009 definiert die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa

(UN-ECE) rechtliche Mindestvorschriften für die Einheitlichkeit der Reifen auf ein und derselben Achse. Im Allgemeinen wird in den Verordnungen dieser Kommission der Einsatz von Reifen gleicher Bauart (radial/diagonal) nahegelegt. Geschwindigkeits- und Tragfähigkeitsindex der Reifen müssen die Mindestanforderungen des Fahrzeugs erfüllen. Mit diesem Informationsblatt bieten wir Ihnen Orientierung für die zahlreichen und komplexen europäischen Verordnungen und Vorschriften und geben Ihnen einige Praxisempfehlungen.

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TECHNEWS - Korrekte Reifenmontage auf der gleichen Achse

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